Rein rechtlich gesehen ist eine Tätowierung eine Körperverletzung. Damit der Tätowierer im Nachgang vom Kunden nicht verklagt werden kann, müssen diese in der Regel eine Einwilligungserklärung unterschreiben, in der sie sich mit der Tätowierung einverstanden erklären und bestätigen, über die Pflege und mögliche Folgen bei unsachgemäßer Behandlung ihres Tattoos aufgeklärt worden zu sein.

Diese Einwilligung gilt vor dem Gesetz als Vertrag zwischen Tätowierer und Kunde. In Deutschland ist eine Person vor dem Gesetz erst mit 18 Jahren volljährig und somit voll geschäftsfähig. Das bedeutet somit, dass man auch erst ab 18 Jahren auf eigenen Wunsch tätowiert werden kann. Bist du noch unter 18 Jahren, muss also ein Erziehungsberechtigter die Einwilligung unterschreiben. Es gibt aber mittlerweile auch einige Tattoostudios, die das Tätowieren von unter 18-Jährigen auch mit Einwilligung der Eltern ablehnen.

Bei späterer Unzufriedenheit mit dem Ergebnis oder dem Motiv muss ein Tätowierer nicht haften. Ebenso muss er nicht haften, wenn der Kunde das frische Tattoo nicht sachgemäß gepflegt hat.