Japanische Fabeln verfügen über ein großes Repertoire verschiedenster Dämonen, die wiederum sowohl guter als auch böser Natur sind. Solche Charaktere eignen sich stets gut für Tattoos.

Einer dieser Dämonen, die man sehr häufig als Tattoo antrifft, ist Hannya. Ursprünglich ist das Gesicht der weiblichen Hannya eine Maske aus dem japanischen No-Theater. Sie soll negative Eigenschaften wie Wut, Hass, Enttäuschung, Eifersucht und Rache verkörpern. Die Legenden erzählen von einer jungen, schönen Frau, die sich unsterblich verliebt hat und diese Liebe jedoch nicht erwidert bekam.

Diese unerwiderte Liebe ließen sie zu einem Dämon werden, der fortan sein Unwesen trieb. Das Hannya-Gesicht zeichnet sich durch eine furchterregende Fratze aus, bestehend aus großen, hervorstechenden Augen, einem weit aufgerissenen Mund mit (meist goldfarbenen) Reißzähnen und goldenen Hörnern auf der Stirn. Oft hat sie auch zerzaustes schwarzes Haar.