Die Tattoomaschine ist das Arbeitswerkzeug des Tätowierers. Schon vor hunderten von Jahren zeigten sich die Menschen erfindungsreich, wenn es darum ging, Farbe in die Haut zu bringen. Naturvölker benutzten damals z.B. Knochen oder Dornen und später sogar selbstgeschmiedete Nadeln. Durch rhythmisches Klopfen wurde so die Tinte unter die Haut gebracht. Heute werden diese traditionellen

In Europa werden allerdings die meisten Tattoos mit einer Spulenmaschine gestochen. Einige Tätowierer schwören auch auf eine Rotarymaschine, welche aber hauptsächlich für sehr feine filigrane Motive bzw. Linien und Schattierungen zum Einsatz kommt. Der Unterschied zwischen Rotary- und Spulenmaschine liegt im Antrieb und in den Stichen pro Minute. Die Rotary wird von einem kleinen Elektromotor angetrieben. Die Spulenmaschine funktioniert per Magnetismus.

Die elektrische Rotary erlaubt bis zu 15.000 Nadelstiche pro Minute und vibriert nicht so stark wie die magnetische Spulenmaschine, welche etwa 3.000 pro Minute schafft und  auch wesentlich lauter ist.

Qualitativ sind sowohl die Rotary als auch die Spulenmaschine gleichwertig. Die Wahl der Maschine hängt in der Regel vom Stil bzw. Motiv ab und davon, womit der Tätowierer persönlich besser arbeiten kann.